ich zeige mich

Joa, ich bin gerade dabei, die Fotos von der Konfa-Fahrt zu sichten und aufzuarbeiten und auf CDs zu bringen. Ich glaub genau so etwas könnte der Job als Fami Bildagentur sein *denk* insgesamt habe ich langsam das gefühl, dass der Fami-Beruf sehr toll ist, aber halt auch sehreingeschränkt. man tut ganz oft über längere zeit dasselbe, nur die zu bearbeiteten dinge ändern sich. aber das nur am rande.

Jedenfalls sind in dieser Sammlung von Bilder auch etliche Aufnahmen von mir, teils gestellt, teils auch Schnappschüsse. Und da ich grad in dazu aufgelegt bin, zeig ich euch einfach mal welche.

wie man vielleicht etwas erkennen kann, steht eigentlich links von mir (also von mir aus rechts^^) noch jemand. ich hab alle weiteren personen auf allen Bildern rausgeschnitten!

Wir haben einen Abend Spaßprogramm gemacht und wollten dabei möglichst bescheuert aussehen. ist mir gelungen oder? schade, dass man das goldglitzerpuder in meinem gesicht nicht so sieht…

erster teil des spaßprogramms: meine ansage. vor mir liegt der gesamtablauf und meine moderationskarte.

das programm haben wir im team mit 6 leuten erarbeitet und es ist super gelaufen. zwischendurch gab es spiele und gewinner durften immer mal wieder in diesen korb voller süßigkeiten greifen, ganz am schluss durften aber alle mal.

Am nächsten Tag malten wir Kacheln in Partnerarbeit. hier meine Kachel für die Konfirmandin Anika. Oben rechts eine schlechte eigenschaft, links etwas, das für die person „heilig“ ist (war das thema des vormittages) und darunter einen Bibelspruch, den ich für sie aussuchen dürfte. Alles mit pinsel und Abtönfarbe gemalt. war anstrengend, aber das ergebnis gefällt mir – und ich hoffe, auch der Anika =)

nochmal ich am spaßabend und an das foto erinner ich mich gar nicht =)

und nun das sicher erste und garantiert auch für immer einzige von mir, das ich hier zeigen werde, wo man mal mehr sieht als mein gesicht.

Von Kollegen und anderen Sorgen

Heute war ein beschissener Tag. Die Stimmung im Büro war auf dem Nullpunkt. Irgendwie hab ich ein Problem mit einem meiner „Kollegen“. Aber das werd ich hier sicher jetzt für den Moment nicht ausbreiten, wohl aber später in einem Passwortgeschützten Blogpost.

Ich fühl mich Kollegen-technisch aber insgesamt schon von Anbeginn der Ausbildung nicht so richtig wohl. Vielleicht bin ich ein wenig verwöhnt, was Kollegen angeht? Ich weiß es nicht.

Fakt ist, dass ich im FSJ sehr lange gebraucht habe, bin ich irgendwie Kontakt zu den Kollegen aufgebraut habe und ein wenig aufgetaut bin. Ich bin morgens in mein Büro und abends nach Hause. Nur Mittwochs zur Dienstbesprechung hab ich mal mehr Kollegen als nur meinen Betreuer gesehen.

Dann sprach mich ein Kollege an, der Aufgaben für mich hatte und 3 Andere luden mich in den Sozialraum zum gemeinsamen Mittagessen ein. Von da an wurde alles besser.

Jetzt in der Ausbildung bin ich von vornherein viel offener auf die Kollegen zugegangen. Ich war von Anfang an gesprächig und sowieso immer beim gemeinsamen Mittagessen dabei, weil wir aufgrund der Archivalien sowieso nicht am Platz essen sollen und können.

Trotzdem fehlt mir die Herzlichkeit aus dem FSJ. Als ich gestern noch einmal dort war, wurde ich von allen meinen ehemaligen Kollegen herzlich empfangen, viele umarmten mich und alle wollte hören, wie es mir in der Ausbildung ergeht.

In der Ausbildung hingegen gibt es 2 Grüppchen. Und zwischen diesen Grüppchen findet wenig Interaktion statt. Irgendwie ist es kalt und man ignoriert sich, solange man nicht arbeitstechnisch miteinander zu tun hat. Mit einer Frau habe ich bis heute nur 5 Sätze in 2 Gesprächen geredet. – Gut, ich will das jetzt nicht pauschalisieren, dass das IMMER so ist, aber es fällt mir in der Regel so auf. Und ich als Beziehungsmensch passe da irgendwie weniger hinein. Leider, weil mir der Beruf ja echt Spaß macht, egal was andere dazu sagen.

Außerdem fühle ich mich ganz oft missverstanden. Ich lerne eher schlecht aus Büchern. Ich möchte etwas einmal erklärt haben, noch tausend fragen dazu stellen und es von der Pieke auf lernen. Sobald ich den entsprechenden Arbeitsschritt einmal gemacht habe, wird er dann schnell zur Routine und fällt mir leichter. Scheinbar kommt das aber auch nicht so gut an. Leider werden auch meine Fragen voll oft nicht verstanden und dann bekomme ich Antworten, die ich schon wusste, aber meine Frage bleibt offen. Ich weiß nciht, ob ich zu kompliziert frage oder ob meine Fragen zu einfach gestrickt sind für Leute, die das schon länger machen und denen das alles bereits völlig klar ist.

Naja, Lehrjahre sind keine Herrenjahre, oder wie sagt man so schön? Wenigstens hab ich als Ausgleich zur Arbeit noch meinem Blog, die Blogosphäre, meine liebsten Twitter-Freunde, Evi und Norman im msn, Freunde aus’m FSJ, Freunde aus der Berufsschule, Freunde in Celle, die Fotografie und meinen Hund. Das hilft mir wirklich sehr =)

Wohnungsstatus #02

Okey, heute war es also endlich endlich endlich so weit. Ich hab eigene Schlüssel =) Ja, es ist geschafft!

Wir haben die Fenstervorhänge vorerst von der Vormieterin übernommen. Die sind aus Stoff und müsste nur mal durchgewaschen werden. Normal sind die beige, was ja eine schön dezente farbe ist. Kann also bleiben und wird nur ausgetauscht, wenn ich was finde, was einfach besser zur einrichtung passt, die ja auch noch nicht steht.

außerdem bleibt die garderobe im eingangsbereich. einfach weil die vormieterin diese nicht mehr benötigt. schließlich wohnt sie jetzt mit einer freundin zusammen und beide brauchen daher eine viel größere garderobe und schließlich sind die löcher mit dübeln für genau diese garderobe schließlich schon vorhanden.

wir haben heute auch schon den ersten kram in die wohnung gebracht. meine wmf-töpfe, meine salat-schüsseln und mein geschirr, das sich nun schon so lange auf meinem schrank gestapelt hat. jetzt wird stück für stück immer etwas mitgenommen (einbauschränke sei dank) und sobald gestrichen ist, kommen auch die möbel.

Wir waren heute noch im Möbelhaus Wallach und haben dort 6 Stühle in Holzoptik gekauft (es werden noch Überzüge besorgt oder genäht). Eigentlich wollten wir noch Regale zu meinen bestehenden Möbeln dazu kaufen, aber leider wurde genau die Holzart, die ich hatte (astkiefer) aus dem programm genommen und es gab natürlich KEINE restbestände. *ärger* mal schauen wie wir das so regeln, damit auch alles miteinander harmoniert.

Als ich meiner Mutter den Wunsch nach einer eigenen Nähmaschiene vortrug, schlug sie vor, dass ich die von Oma haben könnte. ich „na wenn von oma noch eine übrig ist“ und sie „eine?!? viele!“ Ja, meine Oma väterlicherseits, die dieses jahr 11 Jahre tot ist, war kaufsüchtig… Sucht-Verhalten liegt also in der Familie. naja. Jedenfalls muss ich so kein Geld für die Nähmaschiene ausgeben =).

Ich hab meine Prinzipien über Bord geworfen

oder: das Wochenende – ein Rückblick.

War irgendwie klar. Ich kann wütend sein, ich kann nachtragend sein – aber ich kann meine Meinung nicht vertreten. Ich kann einer Person meine Meinung nicht ins Gesicht sagen und ich kann eine Person nicht ignorieren, wenn ich zu ihr eine gewisse Beziehung habe.

Da ich leider nicht bei meiner Cousine oder meiner Tante übernachten konnte, war ich gezwungen auf der Straße, im Auto – oder eben bei meinen Großeltern zu nächtigen und entschied mich letztlich für letzteres. Es war ein sehr lehrreiches Wochenende und irgenwie bin ich einigermaßen zufrieden, auch wenn ich mich zwischendurch arg gelangweilt habe, einiges über mich ergehen lassen musste und jetzt müde und daher ziemlich unzufrieden bin.

Beim letzten Post über meine Oma erwähnte ich nicht, wie sehr sie vielleicht vom Schicksal gebeutelt ist. Sie ist 1933 in Pommern (Wangeritz/Naugat) geboren und war das älteste Mädchen in der Familie, so dass sie sich viel kümmern musste. 1944 floh die Familie in den Westen und kam nach Schöninghsdorf in die Nähe von Meppen. Auch auf der Flucht musste sie sich zusammen mit ihren 2 älteren Brüdern kümmern, denn eine Flucht mit Mutter, Vater und 11 Kindern ist ja nicht leicht. Nach der Flucht wurden noch 3 weitere Kinder geboren, so dass die Sippe aus 14 Geschwistern besteht. (Ich erinnere mich an riesige Familienfeiern!) Sie hatte einen Tumor im Kopf, an dem sie operiert wurde. Man sieht es ihr durch einen hängenden Mundwinkel an. Das war schon vor meiner Geburt. Erst danach wurde sie so, wie ich es im letzten Beitrag beschrieb. Daher kennen Monique, mein Bruder und ich sie nur so, wie sie heute ist, während die älteren Cousinen auch eine bessere Zeit mit ihr erleben durften.

(Opas Familie stammt übrigens aus Oberschlesien (Glatz) und beide lernten sich erst in ihrer neuen Heimat kennen. Er zählt 6 Geschwister.)

Sie gab sich Mühe, freundlich zu sein, wirklich. Das habe ich gemerkt und geschätzt. Sie kann nicht mehr ohne ihren Schiebewagen gehen, kann nicht allein die Füüße hochlegen, Tischdecken, Brot schmieren, alles fällt ihr schwer. Mir fiel auch auf, dass mein Großvater ihr viel zu viel aus der Hand nimmt, wenn er merkt, dass es zu lange dauert. Sie muss mehr selbst machen, damit sie nciht alles verlernt. Ja selbst das Sprechen fällt ihr schwer, sie muss sich unheimlich konzentrieren, um zusammenhängende Sätze ohne allzu große Pausen zu sagen. Auch hier nahm er ihr öfter das Wort aus dem Mund, wenn es ihm zu lange dauerte.

Im Hause meiner Cousine war heute Taufe des 2. Kindes. Eingeladen waren ich und meine Mutter (wie auch schon beim 1. Kind) nicht. Nachdem bekannt war, dass wir dieses Wochenende dorthin kommen, wurde uns zwar angeboten, auch zum Kaffee zu kommen, aber so richtig eingeladen waren wir nicht. Und daher war es mir auch recht, dass Mum gerne nach Hause wollte. Irgendwie fühl ich mich auch ein bisschen auf den Schlips getreten, weil ich nicht gebeten wurde, Taufpatin zu werden. Stattdessen wird der Opa zweiter Taufpate. Naja. Weiß ich, woran ich bin, ja!

Es gab aber auch allerlei lustiges!

so schauten wir „Stadt gegen Land“ auf NDR wo eine Studenten-WG auf Kiel gegen Leute aus Dornum antrat und rateten fröhlich mit bzw sangen in der Karaoke-Runde mit (also wir = ich und meine Mum). Vorher konnte man in einer anderen Sendung aus 3 Geschichten eine erlogene rausfinden. Schade, dass es keine „Akademie für Luftinstrumente“ gibt, das sah echt verdammt lustig aus! und es lief „die landärztin“. Kitsch pur und von Mum ordentlich gespoilert.

heute verbrachten wir den ganzen vormittag damit, alte familienfilme auf den 90ern zu schauen. Unter anderem meinen Bruder und mich beim Schneemann-Bauen am 24.02.1994. süüüüüüüüß kann ich da nur rufen. Ich war absolut vertieft in die Schneemänner, 3 standen bereits und der 4. war am entstehen. Der Schneep pappte wunderbar, wurde systematisch gerollt und dabei immer wieder festgerieben. Meistens sieht man mich auf dem Video nur von hinten. In dem moment wo ich in richtung kamera laufe und man mich von vorn sieht, schaltet opa sie ab =(. Dafür sieht man meinen Bruder nur richtung kamera grabschen und „mi au ma“ rufen. absolut niedlich (er ist 2 jahre jünger als ich). Was das schneemann-bauen angeht, war er offensichtlich absolut unbegabt und auch absolut uninteressiert aber die technik der kamera faszinierte ihn ganz augenscheinlich. zu hause bekam er als erstes ein „Mi-Au“ zu hören =).

Nun kann jeder selbst entscheiden, ob sich das wochenende für mich gelohnt hat oder nicht. Ich jedenfalls bin da noch sehr unschlüssig und muss die eindrücke erstmal einigermaßen verarbeiten.

Music-Memories #03

„Seasons of Love“ aus „Rent“, dem Musical =)

In den Jahren 2000 und 2001 ermöglichten mir meine Eltern Reisen nach England =). Um genau zu sein: Sprachreisen mir Möwe Jugendreisen aus Braunschweig. Ich lebte in beiden Jahren für 2 Wochen in Gastfamilien und durfte auf die Sandown High School gehen, wo wir nach einem EInstufungstest Unterricht bekamen. Ich habe unendlich viele schöne Erinnerungen und Fotos aus beiden Jahren und mir fallen grad mehr und mehr ein, allerdings weiß ich einfach nciht mehr, welche Erinnerung in welches Jahr gehört. Nur bei wenigen weiß ich das noch und so ist es auch bei der Erinnerung, zu der dieses Lied gehört.

In beiden Jahren durfte wir an einem Abend in die Disco in Sandown, diese war im ersten Jahr aber so doof, dass wir uns entschieden, im zweiten Jahr nicht mehr dorthin zu gehen. Wir, das sind ich und Vanessa. Wir lernten uns im ersten Jahr kennen, weil wir der selben Gastfamilie zugeteilt wurden und weil wir uns so gut verstanden, machten wir die 2. Reise von vornherein gemeinsam.

Jedenfalls hätten wir den Abend in unserem Zimmer im Haus der Gastfamilie verbracht. Die Tochter der Familie sag aber in einem Chor, der an diesem Abend Premierenaufführung hatte und so sollten wir mit dort hin. Wir haben den ganzen Abend nicht viel verstanden. Wenn um uns herum gelacht wurde, haben wir uns nur angeschaut. Mal abgesehen, dass wir beide erst 3 Jahre Englisch-Unterricht hatten und eh noch nicht so perfekt waren, war die Akkustik so übel, das wir einfach nichts verstehen konnten.

Ich habe noch meiner Erinnerungskiste das Programmheft von dem Abend, da werde ich wohl mal wieder hineinschauen! Ich erinner mich nur noch an einen Auftritt in Katzenkostümen (wohl zu „Cats“ =)) und halt dieses Lied, was ich einfach nur traunhaft schön finde.

Letztens fand ich das Mädel sogar bei facebook. Hab mich aber nicht getraut, sie zu adden.

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