Posts Tagged ‘Arbeit’

so macht arbeiten doppelt spaß!

Ich habs ja heute früh schon getwittert, aber ich wollt es nochmal bloggen, weil ich da mehr zeichen zur verfügung habe :-D

Heute morgen rief mich ein Herr an, desswen Anfrage ich letzte Woche bearbeitet hatte. Ich musste Urkunden suchen und kopieren.

Er hat sich in dem 3min. Gespräch gleich 5x für meine Mühe bedankt. Besonders dafür, dass ich aus der Lokalpresse des Jahrgangs 1944 eine Todesannonce gesucht habe. Die Lokalpresse hatte aber zu dem Zeitpunkt nur durchschnittlich 3 Seiten und ich wusste ja, an welchem Tag der gesuchte gestorben war, wodurch das ne Sache von 5min war.

Aber es war schön, das nochmal am Telefon zu hören, besonders früh am morgen (8:30) wo ich immernoch chronisch unmotiviert bin.

Besonders weil ich heute morgen verschlafen hab. Bin um 6:55 aufgestanden und war erst um 7:45 auf der arbeit, obwohl ich schon zeitig um 7 hätte anfangen wollen und müssen, der arbeitszeit wegen. Von Seiten der Chefin is alles ok, wenn man vor 8 uhr da ist und seine stunden voll bekommt.

Und jetzt blogge ich doch über die arbeit. es ist aber auch zu verlockend!

schizophren?

Ich komme mir in letzter Zeit vor, als hätte ich 2 verschiedene Persönlichkeiten, ja. Und so richtig wohl fühl ich mich damit nicht. Ich würd gern einen Mittelweg finden, aber naja, hab noch keine Idee, wie ich das machen soll.

Bei der Kirche, in der Schule und auf der Arbeit bin ich immer ziemlich hibbelig. Könnte mich über jeden kleinen Kommentar totlachen, komme mir fast vor, als würde ich irgendwelche Drogen nehmen, nur um besser drauf zu sein. Aber so bin ich dann nun mal drauf. Eine Klassenkameradin, die auch ein FSJ Kultur gemacht hat (sie ist die Vorgängerin von Kristina H. – falls ihr noch meine Scheersberg Fotos im Kopf habt), brauche ich nur anschauen nd wir zwei gackern wie die Hühner. Ich rede dann immer sehr viel und ja, bin einfach total aufgedreht. Beim Konfa bin ich außerdem komplett verpeilt. egal wie gut ich vorbereitet bin, ich kann mich trotzdem nicht ausdrücken und habe plötzlich absolutes Chaos im Kopf.

Zuhause geht es meistens noch ein Stück weiter. Ich bin ziemlich vorlaut, schmiede massenhaft Pläne, höre Musik und hüpfe auf dem Stuhl rum, oder direkt durch mein ganzes Zimmer. Zuhause kann ich übrigens keine Ordnung halten – obwohl genau das auf der Arbeit mein Job ist.

Zuhause und im Garten kann ich mir auch einfach mal die Kamera schnappen und einfach drauf los fotografieren. Sobald ich in der Öffentlichkeit bin, geht das nicht mehr. Besonders wenn ich jemanden anders mit einer Spiegelreflex sehe, ist es als wenn sich ein Schalter umlegt und ich keine Ahnung habe, wie das Ding funktioniert – obwohl ich auch so nicht wirklich viel technische Ahnung habe. So kommt es, dass ich sehr oft meine Kamera eingepackt mit mir rumschleppe, obwohl ich doch so große Pläne hatte und bei meiner Mum noch argumentiert habe, dass ich ohne Kamera nicht mitkomme, schließlich will ich ja Fotos von bestimmten Dingen machen – und ja auch schon ein Konzept dafür im Kopf.

Und privat, mit meinen Freunden, bin ich dann die absolute Spaßbremse. Habe ich fertig gearbeitet, fahre ich direkt nach Haus, statt noch ne Std mit meinen Freunden zu reden, zu chillen, Zeit zu verbringen. Ich sage kaum etwas und mache meistens einen abwesenden, negativen Gesichtsausdruck. Ja auf der Arbeit halten mich alle für irre, privat bin ich todeslangweilig. Ich muss tausendmal überredet werden, mitzukommen auf Parties. Bin dann zuhause noch Feuer und Flamme, aber im Auto hab ich schon keine Lust mehr. Ich mag auch nichts trinken und ich mag nicht in Celle bei Freunden übernachten. Ich will einfach nur nach Hause in mein Bett, weswegen ich mich meist schon früh aus dem Staub mache.

Früher war es andersherum. Auf’m Gym hatte ich nicht viele Freunde, ich hab den Unterricht abgesessen ohne viel zu reden und bin dann nach der Schule fast jeden Tag bis zum letzten Bus in Celle geblieben, um meine kostbare Freizeit mit meinen Freunden zu verbringen, die zwar wussten, dass ich wie’n artiges Mädchen aussehe, es aber auch faustdick hinter den Ohren haben kann. (Schließlich kenne ich meine guten Freunde Berit und Johann nur, weil sie ich sturzbetrunken aufm Rasen gefunden und mich in die Kneipe auf’s Sofa gebrachen haben. Und ich wurde nicht abgefüllt, ich hab vorsätzlich selber so viel getrunken.)

Das einzige, was mich immer verfolgt, ist die Angst etwas falsches zu tun und dafür nicht mehr gemocht zu werden. Und der ständige Wunsch, in den Arm genommen zu werden.

Was ist jetzt die richtige Jana? Welche ist die Jana, die ich sein möchte? Ich hab das Gefühl, vieles gefunden zu haben, was passt, aber ich bin eben noch nciht so ganz angekommen.

Ich warte auf den 22. Tag…

Ja, genau das tue ich grad. Auf den 22. Tag warten. Und warum bzw den 22. Tag von was? – Mir wurde erzählt, dass alles, was man 21 Tage lang macht zur Gewohnheit wird. Und mit Gewohnheit verbinde ich, dass es einem einfacher fällt. Und damit meine ich natürlich das unheimlich frühe Aufstehen, um zur Arbeit zu fahren. Gerade bin ich beim 16. Arbeitstag im Archiv, wenn ich mich nicht verrechnet habe. Sollte also bald geschafft sein und ich hoffe, dass ich dann ganz von allein morgens wach bin und die anstrengenden Tage durchstehe, denn im Moment habe ich fast jeden Nachmittag oder Abend einen weiteren wichtigen Termin und die Konfirmanden-Freizeit letztes Wochenende, die bis Sonntag Mittag dauerte und der nachmittägliche Besuch in meiner vorigen Einsatzstelle waren zwar klasse, haben aber nicht unbedingt zur Erholung beigetragen.

Später mehr (oder weniger) dazu und dann hoffentlich auch die ganzen anderen Posts, die ich noch schreiben wollte.

Jetzt nur kurz zu meiner Arbeit und warum ich sie so sehr mag! Vorrauschschicken kann ich, dass die super-anspruchsvollen archivarischen Tätigkeiten wohl erst nach meinem ersten Berufsschulblock anfangen werden. Dieser Berufsschulblock wird 2 Wochen dauern und nächste Woche Montag beginnen. Ich muss dann nach Hannover auf die Expo Plaza in die MMBBS.

Im Moment darf ich ein wenig sortieren. Ich hatte ja schonmal geschrieben, dass mir das viel Spaß macht. Ich sitz dann hinten in der Bibliothek und sortiere Flyer nach bestimmten Kriterien. Zum Zweiten ist bisher der Ausgleich zwischen Benutzer-Kontakt und „still im Kämmerlein arbeiten“ ziemlich gut. Heute z.B. war ich vorne und habe Benutzer beaufsichtigt und bin auch ans Telefon gegangen. Außerdem find ich das Recherchieren für schriftliche Benutzer-Anfragen toll. Man liest in alten Akten, ob man dort etwas zur Beantwortung der Anfrage findet. Inzwischen finde ich auch schon selbstständig Akten im Magazin und darf diese dort allein herausholen. Das kommt teilweise einem Fitness-Center gleich, meistens muss ich ins obere Magazin, was bedeutet, dass man ständig die Treppen hoch und runter rennt (wir gehören ja zur Stadtverwaltung, weswegen es an oberster Stelle steht, jeden Benutzer so schnell, gut und freundlich wie möglich zu helfen) und dann im Magazin Kisten aus den Regalen wuchtet, die Akten herausnimmt und die Kisten wieder hoch wuchtet. Die obersten Kisten erreiche ich grad mal. Unheimlich Spaß macht mir auch das Drehen an den Regalen :-D . Ja ich erfreue mich solcher kleiner Sachen. Und last but not least, darf ich jeden Tag die Zeitung lesen, da wir die regionale Tageszeitung archivieren (das älteste Exemplar ist von 1823) und man wissen sollte, was so in der Stadt vorgeht, wenn man für diese arbeitet.

Blog Button

Wie schonmal berichtet, hatte ich ja eigentlich vor, ganz viel anderes zu bloggen, aber ich komm grad zu nichts. Ich leide unter Motivations- und Zeitproblemen (wobei diese auch der fehlenden Motivation unterliegen).

Ein Termin folgt grade dem nächsten und eine Verpflichtung der nächsten. Diese Woche war z.B. auf der Arbeit die Einführung in die neue Multimedia-Austellung, Dienstag Vorstandssitzung im evju, Mittwoch ganz viel Vorbereitung für KU und AfterShow-Party der bereits Konfirmierten und Auswertung des bisherigen KU (4x), hierbei vor allem Verbesserungen ausdenken und umsetzen. Und heute war ich noch auf der Beerdigung von Oma Gertrud, die eigentlich nicht meine Oma war, die ich aber, wenn ich darüber nachdenk, immer so genannt habe, ohne weiter darüber nachzudenken. Sie war die Mutter bzw Oma unserer Nachbarn und war früher sicher täglich da und auch zu uns (mir und meinem Bruder immer freundlich). Dabei fällt mir ein, dass ich schon wieder tausend Posts über Opa füllen könnte.

Aber ich wollte eigentlich grad gar nicht so viel loswerden, sondern meinen coolen Blog-Button zeigen, den mir Cindy von der Blogwiese gemacht hat. Großes Dankeschön nochmal an sie, sie gibt sich immer so tolle Mühe damit:

purplepens-blogbutton

Joaa… Dabei fällt mir wieder auf, dass ich das Design ändern wollte und immernoch keinen Schritt weiter bin als noch im Januar. Ständig schwirren mir Ideen in den Kopf und ich habs noch nicht geschafft alles auf ein Konzept zusammenzubringen und dann will das ja noch gecodet werden, was ich ja eig nicht kann^^… Ich werd sehn.