Es war ein Donnerstag des Freudentaumels, ganz wie eigentlich schon erwartet und doch nie ausgesprochen. Alle fanden immer, dass in meinen Sätzen ein “voraussichtlich” fehle. Nun, das “voraussichtlich” habe ich wirklich nicht gebraucht.
Ich hatte also am Donnerstag meine Prüfung. Und genau erinnere ich mich nicht mehr an die Ergebnisverkündung. Aber das mündliche Ergebnis hat gereicht. Insgesamt habe ich meine Ausbildung mit “sehr gut” abgeschlossen und freue mich so sehr auf die Zeugnisvergabe am Freitag.
Abends war ich noch auf einer Veranstaltung und habe meinen Nebenjob-Arbeitgeber mal live kennen gelernt. Er sagte, er wäre sehr zufrieden mit meiner Arbeit und hätte evtl. in naher Zukunft wieder einen Auftrag für mich. Strike!
Und gestern kam dann der große Dämpfer in meinem Freudentaumel. Eine Absage. Da schreibe ich zwei Bewerbungen und bin mir unendlich sicher, dass die nicht anders können als mich zum Vorstellungsgespräch einzuladen… Aber ob der hohen Anzahl der Bewerbungen (laut Schreiben 180 für eine Stelle) hat es nicht mal dafür gereicht. Und auch wenn der Tipp lautete “Lass den Kopf nicht hängen… Leben ist Kampf” kann ich nicht anders, als verdammt enttäuscht zu sein.
Das einzige Positive ist nur, dass ja die andere Bewerbung noch läuft und eben diese Stelle auch die wäre, die ich sowieso bevorzugt hätte. Wenn das da jetzt auch nicht klappt… dann weiß ich auch nicht weiter!
