Wie erwartet…

Es war ein Donnerstag des Freudentaumels, ganz wie eigentlich schon erwartet und doch nie ausgesprochen. Alle fanden immer, dass in meinen Sätzen ein “voraussichtlich” fehle. Nun, das “voraussichtlich” habe ich wirklich nicht gebraucht.

Ich hatte also am Donnerstag meine Prüfung. Und genau erinnere ich mich nicht mehr an die Ergebnisverkündung. Aber das mündliche Ergebnis hat gereicht. Insgesamt habe ich meine Ausbildung mit “sehr gut” abgeschlossen und freue mich so sehr auf die Zeugnisvergabe am Freitag.

Abends war ich noch auf einer Veranstaltung und habe meinen Nebenjob-Arbeitgeber mal live kennen gelernt. Er sagte, er wäre sehr zufrieden mit meiner Arbeit und hätte evtl. in naher Zukunft wieder einen Auftrag für mich. Strike!

Und gestern kam dann der große Dämpfer in meinem Freudentaumel. Eine Absage. Da schreibe ich zwei Bewerbungen und bin mir unendlich sicher, dass die nicht anders können als mich zum Vorstellungsgespräch einzuladen… Aber ob der hohen Anzahl der Bewerbungen (laut Schreiben 180 für eine Stelle) hat es nicht mal dafür gereicht. Und auch wenn der Tipp lautete “Lass den Kopf nicht hängen… Leben ist Kampf” kann ich nicht anders, als verdammt enttäuscht zu sein.

Das einzige Positive ist nur, dass ja die andere Bewerbung noch läuft und eben diese Stelle auch die wäre, die ich sowieso bevorzugt hätte. Wenn das da jetzt auch nicht klappt… dann weiß ich auch nicht weiter!

Bewerbungen

Finally habe ich 2 Bewerbungen HEUTE rausgeschickt. Ich bin grad so übelst aufgeregt deswegen, das glaubt ihr gar nicht!

Ich hab mir wirklich sehr viel Mühe mit den Bewerbungen gegeben und sie sehr oft mithilfe meines Kollegen und Vorgesetzten überarbeitet. Ich möchte ja an meine Ausbildung die Ausbildung anschließen, die er auch im letzten Jahr erfolgreich abgeschlossen hat.

Nun fühl ich mich sowieso wie bei nem Seelen-Striptease… ich mein: bei so ‘ner Bewerbung haut man einfach mal alles raus, was man kann und für den Beruf nützlich ist.

Gleichzeitig ist es aber auch ein verdammter Schlag in die Fresse, wenn solch eine Bewerbung komplett in die Hose geht.

Nun werd ich also zittern und hoffen, dass ich zumindest eine Chance bekomme, mich in einem Bewerbungsgespräch vorzustellen. Mit der Bewerbung an sich bin ich erstmal ziemlich zufrieden. Mappe, Papierauswahl, Anschreiben, Lebenslauf, “Was Sie noch über mich wissen sollten”, Foto und Anlagenauswahl gefiel mir jetzt schlussendlich doch sehr gut. Ich hoffe, es kommt auch so gut an!!

Drückt mir die Daumen!
(und ich bin so aufgeregt, dass ich das jetzt erstmal bei facebook und twitter schreiben und hier bloggen muss… man man man…

Abschlussprüfung: done!

Vor fast 10 Tagen habe ich meine schriftliche Abschlussprüfung abgelegt!

Im Vorfeld war ich total überfordert, da “lernen” nicht meine große Stärke ist. Es eigentlich auch nie war. In der Grundschule hatte ich einfach so gute Noten, in der Orientierungsstufe ebenso. Ab dem Gymnasium kam ich dann immer so durch. Immer nur mit 4en als Standard und besseren Noten in Fächern, die mir Spaß gemacht haben (Bio, Chemie, Kunst, sowas halt). Zum Abi hin bracht mir diese Haltung das Genick. Naja.

Jedenfalls hab ich Wissen in mich reingeprügelt und mich gleichzeitig darauf verlassen, dass der Berufsschulunterricht und die Arbeit nicht restlos an mir vorbeigezogen sind. Das ich eben aktiv, aber auch passiv, alles Wichtige gelernt hab.

Und genau so lief es dann auch. Ich wusste vieles, aber nicht alles und das Ergebnis kommt da… ööööh, vermutlich Mitte Juni. Ich bin gespannt und werde berichten.

Das Tagespensum war übrigens folgendes:

PG1 9-11 Uhr – Ich war schon um 10 fertig! Bis halb 11 hab ich nochmal JEDES Wort kontrolliert und wusste trotzdem nicht mehr. Ich hab aber alles ausgefüllt.

PG3 11:30-13 Uhr – Ging eigentlich, obwohl ich auch hier nicht absolut sicher bin.

PG2 14-16 Uhr – In diesem Prüfungsgebiet war ich offensichtlich total unvorbereitet. Hab zwar alles beantwortet, aber es kamen nur Themen, die ich nicht gelernt hatten, weil sie nicht angekündigt waren. Und der große Bereich Öffentlichkeitsarbeit, auf den ich 100% vorbereitet war, kam gar nicht. Mal sehen, was das wird…

Die Tage sind gezählt

Morgen muss ich wieder auf die Arbeit. Nachdem ich ganze 5 Wochen nicht dort war. 3 Wochen hatte ich Schule und dann direkt 2 Wochen Urlaub, von denen ich eine Woche ein Seminar mitgeleitet habe. Jetzt war noch Ostern und es gab viel freie Zeit mit der Familie. Und Zeit mit der Kamera und der Bearbeitung der vielen Erinnerungsbilder. Leider nichts besonderes darunter. Von kleinen Ärgernissen abgesehen geht es mir also sehr gut.

Spricht also nichts dagegen, morgen in die intensive Prüfungsvorbereitung einzusteigen. 1 Monat to go bis zur schriftlichen Abschlussprüfung am 8. Mai. Ich denke mal, morgen kommt dann auch die Aufregung, weil es einfach nicht mehr lange hin ist. Ich sollte meine Prioritäten in dieser Zeit wohl ein bisschen ändern…

Wenn ich so an das Ende der Ausbildung denke, macht es mir Hoffnung, dass ich mehr Zeit für das finde, was mich wirklich interessiert, weil ich nicht ständig Schule usw. im Hinterkopf habe und mich das blockiert. Aber es macht mir auch verdammt viel Angst… Weil ich noch nicht so richtig weiß, was danach kommt.