Für die Blog-Julklapp wurde dem lieben kopflast mein Blog zugelost und so freue ich mich, heute seinen Artikel hier zu veröffentlichen. Er schreibt selbst ein paar Worte dazu, deswegen halte ich das jetzt sehr kurz. Beinahe hätt ich das Vergessen, weil der Artikel für 13.12. vorgesehen ist und ich leider verplant habe, dass das heute ist. Aber lieber spät als nie. Viel Spaß beim Lesen!
Auf der Gedankendeponie hat sich der Plan zum Blogjulklapp rasant verbreitet. Über 80 Blogger beteiligen sich an dieser Aktion und tauschen Artikel zwischen ihren Blogs. Eine Art Wichteln mit Texten. Zu diesem festlichen Anlaß hat das Los Janas Blog für mich bestimmt. Dieser Bestimmung folgend, habe ich mir überlegt, wie ich wohl einen Beitrag zu ihrem Blog verfassen kann, der sowohl dem Blog, als auch mir gerecht wird.
Jana beschreibt Erlebnisse und Ereignisse aus ihrem täglichen Leben und so wird ihr Blog zu einem digitalen Tagebuch. Sie trägt so dazu bei, daß das Leben unserer Generation wohl zu dem am besten dokumentierten Epoche der bisherigen Geschichte der Menschheit wird!
Einige Augenblicke habe ich darüber nachgedacht dem geneigten Leser einen Bericht über einen meiner Tage zu liefern, doch ist mein Alltag mir im Augenblick selbst noch ganz ungewohnt und wehrt sich gegen jede Beschreibung. Ich bin zum ersten Mal in meinem Leben als IT-Hausmeister an einem Gymnasium tätig und könnte wohl einen Arbeitstag da am sichersten mit: boah, wauw… ohwei – beschreiben. Alles ist noch frisch und unreflektiert und so manches unterliegt auch einer besonderen Pflicht zur Verschwiegenheit (mit Recht).
Na, dann eben was anderes. Und wie ich das so bei mir dachte, da fing es auch schon an zu sprudeln. Ich hoffe, Jana und ihre LeserInnen können sich mit dem Folgenden ebenso amüsieren, wie ich es beim Schreiben konnte.

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Ist die Silben-Trennung ein legaler WortBruch? Mit Satzzeichen und Textkrümeln bereitet der eifrige Wortwart einen kalorienfreien Buchstabensalat zur sinnfreien Zeitverschwendung. Nach einigen hilfreichen Worthülsen, reckt er sich aus der Schreibblockade, lobpreist die heilige Enzyklopädie und kommt der Antwort auf die Spur. Ob man sich mit der Leertaste wirklich Raum schaffen kann? – schießt es ihm durch den Kopf. Doch erkennt er rasch die leichte Sinnkrümmung und setzt zu einer neuen Textwelle an. Das ist doch der reine Wortwahnsinn! Mit so wenigen Vokalen eine Replik zu verfassen, ist nicht die spannende, aussagekräftige Textaufgabe, der er sich stellen wollte. So bastelt er sich aus seinem Namen ein alphabetisches Anagramm, Hugo Breitengrad. Wenn alle Verbindungen zwischen Buchstaben die Unendlichkeit des Universum beschreiben, dann sind wahrlich noch viele Worte zu entdecken, die wir noch garnicht erfunden und beschrieben haben. Noch kann er seinen Wortschatz bequem in seinem Kopf mitführen, da braucht es nicht einmal einen Aufsatz oder Anhang. Zeile um Zeile strebt der Wortwart durch seine Absätze, dem Seitenende entgegen, nur um nach dem Umblättern wieder vor einer leeren Seite zu stitzen. Da hat das digitale Jonglieren mit ASCII-Fetzen doch erhebliche Vorteile. Es ist viel schiere Endlosigkeit zwischen Kopf- und Fußzeile. Die Befreiung vom Papier gibt einem jedoch auch nie das kiloschweres Gefühl, daß man etwas beschrieben hat.
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Die Rohfassung hat mich erfreut und mich dünkt, es könnte einem überraschten Leser etwas Vergnügen bereiten. Ich hoffe, Jana sieht es auch so. Damit habe ich meine Aufgabe für den Blogjulklapp erschrieben und sehe gespannt der Veröffentlichung entgegen. Beiträge mit anderen Autoren und Bloggern zu tauschen kann eine fruchtbare Erfahrung sein und ist sicher auch für die Besucher des eigenen Blogs ein netter Mehrwert. Es wäre toll, wenn ich nicht bis zum nächsten Blogjulklapp warten müsste, um eine solche Gelegenheit zu bekommen.
In diesem Sinn mit den besten Empfehlungen Dein kopflast