“aber Gott ist doch gegen flickr!” ^^

Oben genanntes ist ein Zitat. Und ein Insider. Damit ist nicht der Gott gemeint, den man gemeinhin als Gott kennt, sondern der Inhaber der Bildagentur, die wir im Februar erkundet haben. Das Zitat stammt von Dienstag. Muss man nicht verstehen, ist aber so. und ICH find’s lustig^^

Wir hatten Montag und Dienstag Projekttage zum Thema Urheberrecht.

In Gruppen sollten wir Montag Präsentationen zu den Themen “Datendieb” (Plagiate, Tauschbörsen, geistiger Diebstahl), Urheberrechtsgesetz, Nutzer, Bibliotheken (dürfen ganze Bücher kopiert werden?), Urheber (geistiges Eigentum) und Verlage.

Dienstag haben wir innerhalb der normalen Unterrichtsstunden über Urheberrecht gesprochen. In Achivkunde ging es darum, dass das Persönlichkeitsrecht nicht übertragen werden kann, wohl aber vererbt und ohne Erbe 70Jahre nach dem Tod des Urhebers erlischt. Vom Inhaber des Persönlichkeitsrechts kann das Verwertungsrecht jederzeit an Dritte (z.B. Archive) übertragen werden. Das ist also wichtig, was Archivalien angeht. Im IT-Unterricht sollten wir in Stationen arbeiten. Es gab die Themen “Creative Commons“, “Tauschbörsen”, “meine Rechte im Internet” und “Musik, Filme – Kopieren erlaubt?”. Bei unserer Klassenlehrerin haben wir in Gruppen über Gerichtsentscheide zum Urheberrechtsanspruch und Plagiatsvorwürfe Übersichtszettel entworfen. Und schließlich ging es in Religion um Medienethik.

Zum Thema “Deine Rechte im Internet” sollten wir also über folgendes Fallbeispiel entscheiden:

Beim Klassenausflug in Oberhausen stehst du vor dem Gasometer. Ein Tourist fotografiert ihn und stellt das Bild unter http://www.flickr.de online.

Sofortige Reaktion von K. war “aber Gott ist doch gegen flickr, natürlich geht das nicht!”. (Übrigens geht es natürlich doch. Wenn man eine Sehenswürdigkeit fotografiert und dort andere Touristen drauf zu sehen sind, dann in der Regel klein und nur als Beiwerk und nicht als Porträt. Der Fotografierende muss dann nicht jeden Einzelnen anwesenden um Erlaubnis fragen.)

Jedenfalls würde ich gern meine Leser um eure Meinung zu flickr und den Creative Commons fragen. Seid ihr für oder gegen flickr? Welche Erfahrungen habt ihr mit den Crative Commons gemacht? Lohnt es sich, dort einen Lizenzvertrag zu erstellen oder sollte man auf das übliche “All rights reserved” bestehen? Welche CC-Lizenz benutzt ihr und warum? (Ihr könnt auch gerne Blogartikel verlinken, wenn ihr bereits darüber geschrieben habt!)

<b>Update: Ich habe gerade gesehen, dass man bei flickr die eigenen Bilder direkt über Getty Images lizenzieren kann – jetzt verstehe ich erst recht, warum “Gott” gegen flickr ist. Ich habe in meinen Einstellungen bereits angegeben, dass ich das nicht will und überlege jetzt ernsthaft, meinen Account dort zu löschen…</b>

Was in letzter Zeit so passiert ist…

Ich bin momentan so unendlich blogfaul. Aber ich wollte dennoch mal kurz hier updaten, sag ich mal.

Also, von meinem letzten Tag in der Gedenkstätte, dem Abschlussseminar und meinem ersten “Arbeits”tag habe ich ja schon berichtet. Aber es ist trotzdem etwas liegen geblieben.

Einen gesonderten Beitrag wird es noch geben zu meinem “Abschied” in meiner Einsatzstelle am letzten Montag und zu der Abschlusspräsentation meiner eigentlichen Seminargruppe am letzten Freitag.

Hier und jetzt wollte noch nochmal über einige Kleinigkeiten schreiben. Ich bin grad mächtig stolz, weil noch während meines Seminars ein Flickr-User mein Lieblingsbild als Favorit hinzugefügt hat. Da könnte ich mich kringeln vor Freude, wirklich! Es handelt sich um das Bild mit den Rolltreppen und den roten Stühlen. Dieses hängt jetzt auch – das erwähnte ich, glaub ich, bereits – in einem 20x30cm-Fotoausdruck vonden Kodak-Fotodruckern im DM/Rossmann an meiner Tür.^^

Nachdem die Abschlusspräsentation am Freitag so toll war, haben sich einige dazu verabredet, sie am Samstag nochmal für abends verabredet. Es sollte erst im Safran, einem Café in Hannover, ein bisschen gequatscht werden und dann weitergehen in die Glocke, wohl ein Club in der selben Straße. Ich wusste von vornherein, dass ich nur ins Safran gehen würde. Ich habe in Lahe geparkt und bin mit einem Tagesticket der üstra weiter gefahren. Es stand für mich fest, dass ich keinen Alkohol trinken würde, aber ich hatte 2 Mango-Caipis, superleckerer unalkoholischer Cocktail. Einfach Rohrzucker, ausgedrückte Limetten, Crushed Ice und mit Mango-Saft auffüllen. Yummy. Und ich wollte spätestens um 00:29 am Safran in die Bahn steigen und dann um 01:00 wieder in Lahe sein.

Nach Lahe zu fahren, ins Safran zu gehen  und wieder nach Lahe zurück fahren, war kein Problem, das stellte sich erst auf der Rückfahrt. Ich habe die Abfahrt auf die sog. Moorautobahn nach Celle verpasst und fuhr dann weiter auf der A2 Richtung Magdeburg, Berlin. Gott sei dank konnte in relativ schnell wieder runter fahren und auf der anderen Seite wieder auf die Autobahn und ab dort war es kein Problem mehr für mich und ich konnte die Autobahn mit einer Geschwindigkeit von 160 km/h genießen. Ich bin echt ne Chaos-Autofahrerin. Ich fahre wirklich gut, aber ich kann gar nicht nach Schildern fahren und schon gar nirgends, wo ich den Weg nicht kenne. In Hannover verzweifle ich jedes Mal und verfranse mich meist auf dem Hinweg total. Nach Hause kam ich bisher aber immer ohne Probleme. Dieser Samstag war in dieser Hinsicht also Premiere^^. Aber als ich las “Magdeburg 130km” hab ich kurzweilig überlegt, tatsächlich weiter zu fahren und dort einen Freund zu besuchen. Hätte sich nur ohne Kontaktdaten echt schwer gestaltet und daher hab ich’s sein lassen.

Hach ja, ich wünsche allen eine gesegnete Nacht und schöne Träume =) Ich geh jetzt nämlich gleich schlafen.