Ein bisschen Entspannung?

5 Wochen lang bin ich nun an jedem Werktag nach Hannover gefahren. Erst 2 Wochen Praktikum in der niedersächsischen Landesbibliothek und dann 3 Wochen Schule.

Ersteres war noch ganz chillig, das Praktikum war super und da ich erst zur Öffnung der Bibliothek um 9Uhr da sein musste, war ich doch relativ ausgeschlafen und konnte auf den Zugfahrten jede Menge lesen.

Zweiteres war hingegen absolut schrecklich. Also der Unterricht ist soweit gut gelaufen und anfangs war auch meine Stimmung noch gut, aber jeden Morgen um 5 aufstehen zerrt ziemlich an mir. Deswegen bin ich gerade körperlich ziemlich am Ende und zuletzt wollte ich meine Klassenkameraden nicht mehr sehen. Durch Müdigkeit werde ich ziemilch gereizt und am Ende war ich vom Verhalten fast aller Mitschüler angepisst und ich denke, ich hab den Anderen im Gegenzug auch Anlass gegeben von mir genervt zu sein…

Nun werde ich eine Woche auf der Arbeit sein. Da ich im Moment bei 1,5Std im Minus bin, was meine Arbeitszeit betrifft, werde ich jeden Morgen um Punkt 7 anfangen müssen, um dies aufzuholen. Drückt mir die Daumen! Außerdem wartet eine Menge Arbeit auf mich, da ich im Anschluss an diese Woche 5 Wochen im Hauptstaatsarchiv zum Prakikum bin und dann irekt nochmal 2 Schulwochen habe.

Ich bin gespannt, wie lange ich das durchhalte… Und ich hoffe, dass ich in dieser einen Woche doch soweit ausruhen kann und meine Hausaufgaben schaffe, damit ich die nicht zusätzlich zum Praktikum daheim erledigen muss.

Eine Erkenntnis hat mir das ganze gebracht: Pendeln ist niemals eine Dauerlösung, aber dazu mehr in einem gesonderten Post, falls ich mal Zeit finde, diesen auch zu verfassen.